Prämien/Förderprogrammen für E-Fahrzeug und Ladestationen

   

Umweltbonus: Kombi-Förderung und Staffelung bei Leasing ab 16. November 2020

   

Möglichkeit der kombinierten Förderung

Mit der neuen Richtlinie erhalten Antragssteller die Möglichkeit, den Umweltbonus mit einer weiteren öffentlichen Förderung zu kombinieren. Voraussetzung hierfür ist eine Verwaltungsvereinbarung zwischen dem jeweiligen Fördermittelgeber und dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). Diese Vereinbarung legt fest, wie die unterschiedlichen Förderprogramme ineinandergreifen und stellt sicher, dass die haushalts- und beihilferechtlichen Vorgaben eingehalten werden.

Ab dem 16. November kann der BAFA Umweltbonus mit folgenden Förderprogrammen kombiniert werden:

  • den Förderrichtlinien Elektromobilität und Markthochlauf NIP2 des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
  • sowie dem Sofortprogramm „Saubere Luft“ und dem Flottenaustauschprogramm „Sozial und Mobil“ des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU).

   

Gestaffelte Förderung beim Leasing

Mit der neuen Richtlinie wird beim Leasing die Höhe der Förderung abhängig von der Leasingdauer gestaffelt. Leasingverträge mit einer Laufzeit ab 23 Monaten erhalten weiterhin die volle Förderung. Bei kürzeren Vertragslaufzeiten wird die Förderung entsprechend angepasst.

   

E-Fahrzeuge
Leasingdauer Staatl. Anteil
NLP < 40.000 EUR
Staatl. Anteil
NLP > 40.000 EUR
6-11 Monate 750,- EUR 625,- EUR
12-23 Monate 1.500,- EUR 1.250,- EUR
über 23 Monate 3.000,- EUR 2.500,- EUR

   

Hybridelektrofahrzeuge
Leasingdauer Staatl. Anteil
NLP < 40.000 EUR
Staatl. Anteil
NLP > 40.000 EUR
6-11 Monate 562,50 EUR 468,75 EUR
12-23 Monate 1.125,- EUR 937,50 EUR
über 23 Monate 2.250,- EUR 1.875,- EUR

Hinzu kommt jeweils ein Herstelleranteil in gleicher Höhe. Der Bundesanteil wird zudem befristet bis zum 31. Dezember 2021 als Innovationsprämie verdoppelt.

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Zuschuss für den Kauf und Anschluss von Ladestationen für E-Fahrzeuge

Wallbox-Förderung der KfW

   

Ab 24. November können Eigenheimbesitzer, Vermieter, Wohnungs­eigentümer­gemeinschaften und Mieter bei der die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Zuschuss für privat genutzte Ladestationen stellen. Kurz vor dem Start der Wallbox-Förderung ist nun klar, für welche Modelle es Geld vom Staat gibt. Die KfW hat dazu auf ihren Internetseiten eine Liste der förderfähigen Exemplare veröffentlicht. Zu finden sind dort neben den Ladestationen großer Autohersteller auch solche von Zulieferern wie ABB, Juice, Wallbe oder Walther Werke. Ergänzungen der Liste in den kommenden Wochen sind möglich.

Mit 900 Euro gefördert wird der Erwerb und die Errichtung einer fabrikneuen, nicht öffentlich zugänglichen Ladestation inklusive des elektrischen Anschlusses sowie der damit verbundenen notwendigen Nebenarbeiten an Stellplätzen von bestehenden Wohngebäuden. Die Ladestation muss über eine Normalladeleistung von 11 Kilowatt verfügen und Strom aus erneuerbaren Quellen bereitstellen, zum Beispiel aus der eigenen Photovoltaik-Anlage. Zudem muss sie intelligent steuerbar sein. Die Anträge können ab dem 24. November gestellt werden. Der geförderte Kauf der Wallbox ist erst nach Antragstellung möglich.

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